Forex

Donnerstag, 27. September 2012

Euro mit leichter Erholungsbewegung

Konjunkturdaten aus Europa und den USA im Fokus

Auf dem Forexmarkt hat der Euro hat am Donnerstag die Talfahrt der vergangenen Handelstage vorerst unterbrochen und setzt zu einer leichten Erholung an.

Aktuell notiert die europäische Einheitswährung bei 1,2888 US-Dollar 0,1 Prozent im Plus. Zuletzt hatte die Sorge vor einer Verschärfung der Euro-Schuldenkrise die Gemeinschaftswährung unter Verkaufsdruck gesetzt und am Vortag zeitweise auf ein Zwei-Wochen-Tief bei 1,2828 Dollar abrutschen lassen.

Investoren an den Devisenmärkten verfolgen weiterhin mit Argusaugen Meldungen über Proteste gegen den Sparkurs der Regierungen in Griechenland und Spanien. Der Grad der Beunruhigung manifestiert sich zuletzt vor allem an einem starken Anstieg der Risikoaufschläge für spanische Staatsanleihen und auch der Flucht in gemeinhin krisensichere Werte wie Edelmetalle.

Mit Blick auf die Wirtschaftsdaten dürften heute zahlreiche Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA das Interesse der Investoren auf sich ziehen.

Wenn Sie die das Zusammenspiel der internationalen Devisenmärkte durchschauen und Ihre Meinung deutlich machen wollen, dann können Sie das zum Beispiel beim Forex Trading mit CFDs. Am besten sammeln Sie Erfahrung mit einem Demokonto bei einem renommierten Online Broker wie zum Beispiel IG, bevor sie mit einem Live Account durchstarten.

Bitte beachten Sie, dass der Handel mit Hebelprodukten ein hohes Risiko beinhaltet und das Verluste bei gegenläufigen Kursbewegungen unter Umständen höher sein können als Ihre ursprüngliche Einlage. Bitte stellen Sie darum sicher, dass Sie alle mit dem CFD Handel verbundenen Risiken verstanden haben und einschätzen können.

Montag, 17. September 2012

Euro auf der Zielgeraden

Der Forexmarkt feiert. Seit der Ankündigung der Europäischen Zentralbank, im Bedarfsfall unbegrenzt Anleihen europäischer Krisenstaaten einzukaufen, ist der Eurokurs gegenüber dem US Dollar regelrecht explodiert. Notierte die europäische Gemeinschaftswährung am 24. Juli, dem Tag der Entscheidung, noch bei 1,2042 Dollar, so liegt der Stand heute, 36 Handelstage später, bei 1,3108 Dollar (Stand: Freitag, 14. September, 14:39 MEZ). Das entspricht einem Anstieg von unglaublichen 1060 Pips, beziehungsweise 10,6 Cent.

Grund für den raketenhaften Anstieg ist natürlich primär die Beruhigung, dass die Mittelmeerländer zumindest in der näheren Zukunft nicht von ihrer Schuldenlast erdrückt werden. Hinzu kommt die Sorge um die amerikanische Wirtschaft, erneut bekräftigt durch enttäuschende Arbeitsmarktzahlen in der letzten Woche und weiter angeheizt durch die gestrige Ankündigung von Fed-Chef Bernanke, die US-Geldpolitik weiter zu lockern, die den Dollarkurs gewaltig drückt. Andere positive Einflussfaktoren sind das Karlsruher Urteil zum ESM-Rettungsschirm am Mittwoch wie auch die Parlamentswahlen in den Niederlanden, die den Euro-Skeptikern eine deutliche Absage erteilten. Mit einer Koalition aus Rechtsliberalen und Sozialdemokraten würde stabile, deutlich pro-europäische Regierung in Den Haag Einzug halten, die sich für eine Sparpolitik und eine weitergehende politische Integration Europas einsetzt. Zudem war die Nachfrage nach zehnjährigen Staatsanleihen Spaniens und Italiens zuletzt stark gestiegen; Italien-Bonds rentierten am Freitagmorgen erstmals seit dem 26. März unter fünf Prozent.

Wie lange die Bewegung anhält, ist offen; einzig sicher feststellen lässt sich, dass der Abwärtstrend fürs erste gebrochen ist. Für die nächste Zeit stehen einige Entscheidungen an, die es sich im Auge zu behalten lohnt. Als Moody’s den USA jüngst mit Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit drohte, kollabierte der Dollar gegenüber dem Euro auf ein Viermonatstief – sollte die Agentur ihre Drohung tatsächlich wahrmachen, dürften ähnliche Bewegungen folgen, die zudem vermutlich nachhaltiger wären. Mit der 12-Monats-Auktion spanischer Anleihen am Mittwoch steht ein weiterer Test bevor; sollte sich der Trend der steigenden Nachfrage wie erwartet bestätigen, kann das für den Euro nur Gutes verheißen.

Wenn Sie die internationalen Finanzmärkte verstehen und Ihre Meinung deutlich machen wollen, können Sie das zum Beispiel im Forexhandel mit CFDs, beispielsweise bei Marktführer IG.

Bitte bedenken Sie, dass der Handel mit Hebelprodukten ein hohes Risiko beinhaltet, und dass der Verlust unter Umständen höher sein kann als der ursprüngliche Einsatz. Beachten Sie darum, dass Sie alle mit dem CFD Handel verbundenen Risiken verstanden haben und einschätzen können.

Montag, 18. Juni 2012

Griechenland nach der Wahl: Europa atmet auf

Verschnaufpause für die EU: Der größte anzunehmende Unfall in Athen ist ausgeblieben. Die konservative Nea Dimokratia konnte einen knappen Wahlsieg für sich verbuchen, und wird mit knapp 30 Prozent und einem von der griechischen Verfassung garantierten Wahlsieger-Bonus von 50 zusätzlichen Sitzen als stärkste Kraft ins Parlament einziehen. Unmittelbar nachdem das Ergebnis feststand, rief Parteivorsitzender Antonis Samaras nach sparkursfreundlichen Koalitionspartnern und erhielt wie nicht anders erwartet von Syriza-Führer Tsipras, der knapp 27 Prozent der Wählerstimmen auf seiner Seite hatte, eine Absage. Am wahrscheinlichsten ist nun eine Koalitionsregierung mit sozialdemokratischen Pasok, für die sich gut zwölf Prozent der Wählerschaft entschieden hatten, und einigen europafreundlichen Splitterparteien. Die beiden Parteien kommen zusammen auf 162 von 300 Sitzen; der unmittelbare Super-GAU ist damit abgewendet, aber eine stabile Regierung sieht sicherlich anders aus.

Die Börse zeigte sich beruhigt, dass eine sofortige Aufkündigung der Sparmaßnahmen nun nicht mehr zu befürchten ist. Bei Eröffnung am Morgen verzeichnete der Dax zunächst starke Anstiege, bevor die Anleger sich auf die bestehenden Probleme im spanischen Bankensektor besannen, die durch die griechischen Wahlen nicht gelöst werden. Vor allem der spanische Anleihemarkt geriet wieder stark unter Druck, und die Rendite der spanischen Anleihe stieg auf einen neuen Rekordstand von 7,115 Prozent. Zudem herrscht Besorgnis darüber, dass eine starke Opposition in Athen sowie der Druck von der Straße die Durchsetzung der Reformen, die ohnehin durch den Wahlkampf vorübergehend ins Hintertreffen gerieten, weiterhin erschweren könnte. Zu vergessen ist überdies nicht, dass mit Nea Dimokratia und Pasok nun genau wieder jene Parteien an der Macht sind, die durch jahrzehntelange Küngelei das Land so weit herabgewirtschaftet haben, dass es überhaupt erst zu der jetzigen katastrophalen Situation kommen konnte.

Das Euro/US-Dollar-Paar kam infolgedessen vom höchsten Wert seit einem Monat herunter und erreichte während des europäischen Mittagshandels 1,2624, was einen Verlust von 0,11 Prozent bedeutet. Auch gegenüber Pfund und Yen musste der Euro Verluste einstecken. Für morgen werden erneut deutliche Schwankungen erwartet, wenn die Führer der 20 Nationen heute Abend das Gipfeltreffen in Mexiko einläuten und sich möglicherweise nochmals für oder gegen eine Lockerung der Auflagen für Griechenland und die restlichen Länder unter dem Rettungsschirm aussprechen.

Wenn sie die Mechanismen der internationalen Finanzmärkte verstehen und Ihre Meinung deutlich machen wollen, können Sie das im Forex Handel, zum Beispiel mit CFDs von IG.

CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs birgt ein hohes Risiko. Vergewissern Sie sich, dass Sie alle damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich ggfs. von unabhängiger Seite beraten. Der Handel mit CFDs kann nicht nur zum Totalverlust Ihres eingesetzten Kapitals führen, sondern auch darüber hinausgehende Verluste nach sich ziehen. Dieses Werbemittel stellt keine individuelle Anlageberatung dar.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Online Broker IG kündigt...
Der britische Forex Broker IG kündigte letzte Woche...
Markttrends - 11. Okt, 18:29
Euphorie an der Wall...
Die Sektstimmung an den Börsen der Welt will einfach...
Markttrends - 11. Okt, 18:16
City Update 27. Februar...
Nachdem ein anfänglicher Aufschwung rasch zerfaserte,...
Markttrends - 11. Okt, 18:05
Harte Zeiten für Commerzbank-Aktie
Nach dem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr stimmte...
Markttrends - 11. Okt, 17:49
Geht die Gold-Rally 2013...
Gemäß den Erwartungen der Analysten hat sich das alte...
Markttrends - 11. Okt, 17:30

Links

Suche

 

Status

Online seit 4981 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 30. Dez, 11:56

Credits


Aktien CFD
Anleihen
Europa
EZB
Forex
Großbritannien
Konjunktur
Libor-Skandal
MetaTrader 4
Rohstoffe
Unternehmen
USA
Wirtschaftsüberblick
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren