Geht die Gold-Rally 2013 weiter?
Gemäß den Erwartungen der Analysten hat sich das alte Jahr nicht mit dem Weltuntergang, sondern mit einer Goldpreis-Rally verabschiedet. In den letzten Stunden des Jahres 2012 notierte die Feinunze bei 1674,95 Dollar, während Silber bei 30,37 markierte. Die Tonne Kupfer war in den letzten Handelsminuten des scheidenden Jahres für 7915,00 Dollar zu haben. Auf die vergangenen zwölf Monate gerechnet bedeutet das einen Preisanstieg von 7,1 Prozent – eine Erfolgsserie, die nun schon zwölf Jahre anhält. Laut Edward Meir, Analyst bei INTL FCStone, ist das die längste Erfolgsgeschichte aller frei handelbaren Rohstoffe.
Verglichen mit der Goldpreisentwicklung der zwei vergangenen Jahre hat 2012 jedoch enttäuscht: Um 10,1 Prozent stieg der Kurs 2011, 2012 sogar um 30 Prozent. Charttechnisch gesehen lässt das ein Abklingen des Trends vermuten. Im letzten Quartal 2012 begab sich der Goldpreis auf eine für Investoren frustrierende Berg- und Talfahrt. Immer wieder flüchteten sich Anleger in den „sicheren Hafen“ Gold, um sich gegen Inflation und Währungsschwächen abzusichern, wenn es im Markt zu viel Liquidität gibt. Immer wieder schaffte es das Edelmetall nicht, den wichtigen Widerstand von 1.800 Dollar pro Feinunze zu überwinden, trotz flächendeckender Lockerungen durch EZB und Federal Reserve. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass der Goldpreis derzeit nicht ganz den normalen Regeln folgt, ist der erneute Preisanstieg nach Bekanntwerden des Kompromisses im amerikanischen Haushaltsstreit.
Laut Keith Wade, Chefökonom bei der Vermögensverwaltungsgesellschaft Schroders, hat sich seit Beginn des quantitativen Lockerungsprogramms der Federal Reserve die in den USA im Umlauf befindliche Geldmenge mindestens verdoppelt, die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes aber sei um zwei Drittel gesunken. Im Klartext bedeutet das, dass die Menschen tendenziell immer noch eher sparen – Inflation sieht anders aus.
Was bedeutet das nun für den Goldpreis? Für seine Entwicklung viel entscheidender als die Inflationsrate ist die Entwicklung der Realzinsen, also der nominalen Zinsen abzüglich der Teuerungsrate. Dank der sich erholenden Konjunktur dürfte die großzügige Geldpolitik der Notenbanken nunmehr der Vergangenheit angehören, daher die Einschätzung von Marktteilnehmern, dass sich der Goldpreis wenn nicht im nächsten Jahr, so doch 2014 drehen könnte.
Steigt oder fällt der Goldpreis 2013? Mit Rohstoff CFDs zum Beispiel von IG können Anleger sich in beide Richtungen positionieren und entsprechend ihrer Meinung von steigenden und fallenden Kursen profitieren. Auf Grund der Hebelwirkung ist es überdies möglich, bereits mit relativ geringem Kapitaleinsatz große Positionen zu bewegen. Mit einem Demokonto lässt sich die eigene Trading-Strategie risiko- und verpflichtungsfrei austesten, bevor mit echtem Geld in den Handel gestartet wird.
Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar, und sollte auch nicht als solche verstanden werden. Der Handel mit Hebelprodukten beinhaltet ein hohes Risiko und kann gegebenenfalls zu hohen Verlusten führen. Bittestellen Sie sicher, dass Sie alle involvierten Risiken verstanden haben und einschätzen können, und dass IG keinerleid Haftung übernimmt.
Verglichen mit der Goldpreisentwicklung der zwei vergangenen Jahre hat 2012 jedoch enttäuscht: Um 10,1 Prozent stieg der Kurs 2011, 2012 sogar um 30 Prozent. Charttechnisch gesehen lässt das ein Abklingen des Trends vermuten. Im letzten Quartal 2012 begab sich der Goldpreis auf eine für Investoren frustrierende Berg- und Talfahrt. Immer wieder flüchteten sich Anleger in den „sicheren Hafen“ Gold, um sich gegen Inflation und Währungsschwächen abzusichern, wenn es im Markt zu viel Liquidität gibt. Immer wieder schaffte es das Edelmetall nicht, den wichtigen Widerstand von 1.800 Dollar pro Feinunze zu überwinden, trotz flächendeckender Lockerungen durch EZB und Federal Reserve. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass der Goldpreis derzeit nicht ganz den normalen Regeln folgt, ist der erneute Preisanstieg nach Bekanntwerden des Kompromisses im amerikanischen Haushaltsstreit.
Laut Keith Wade, Chefökonom bei der Vermögensverwaltungsgesellschaft Schroders, hat sich seit Beginn des quantitativen Lockerungsprogramms der Federal Reserve die in den USA im Umlauf befindliche Geldmenge mindestens verdoppelt, die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes aber sei um zwei Drittel gesunken. Im Klartext bedeutet das, dass die Menschen tendenziell immer noch eher sparen – Inflation sieht anders aus.
Was bedeutet das nun für den Goldpreis? Für seine Entwicklung viel entscheidender als die Inflationsrate ist die Entwicklung der Realzinsen, also der nominalen Zinsen abzüglich der Teuerungsrate. Dank der sich erholenden Konjunktur dürfte die großzügige Geldpolitik der Notenbanken nunmehr der Vergangenheit angehören, daher die Einschätzung von Marktteilnehmern, dass sich der Goldpreis wenn nicht im nächsten Jahr, so doch 2014 drehen könnte.
Steigt oder fällt der Goldpreis 2013? Mit Rohstoff CFDs zum Beispiel von IG können Anleger sich in beide Richtungen positionieren und entsprechend ihrer Meinung von steigenden und fallenden Kursen profitieren. Auf Grund der Hebelwirkung ist es überdies möglich, bereits mit relativ geringem Kapitaleinsatz große Positionen zu bewegen. Mit einem Demokonto lässt sich die eigene Trading-Strategie risiko- und verpflichtungsfrei austesten, bevor mit echtem Geld in den Handel gestartet wird.
Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar, und sollte auch nicht als solche verstanden werden. Der Handel mit Hebelprodukten beinhaltet ein hohes Risiko und kann gegebenenfalls zu hohen Verlusten führen. Bittestellen Sie sicher, dass Sie alle involvierten Risiken verstanden haben und einschätzen können, und dass IG keinerleid Haftung übernimmt.
Markttrends - 3. Jan, 17:24
