Opel, wohin fährst du?
Opel, immer wieder Opel – die Schlagzeilen reißen nicht ab, und schlechte Nachrichten aus dem Automobil-Konzern gehören mittlerweile anscheinend zur deutschen Medienlandschaft wie die täglichen Updates zur Euro-Krise und die Opferzahl des letztens Zusammenpralls zwischen Regierungstreuen und Rebellen in Syrien. Während die Neuzulassungen nahezu aller anderen deutschen Autobauer konstant wachsen, bringt Opel Monat für Monat weniger neue Autos auf Deutschlands Straßen, und auf dem BrandIndex, der offiziellen Beliebtheitsskala der deutschen Wirtschaft, fällt die Marke stetig. Seit im März Schließungspläne für das Bochumer Werk publik wurden, verlor sie dort ganze acht Punkte und erreicht gegenwärtig nur noch 22 Zähler – weniger als jede andere deutsche Automarke. Die Wirtschaftsminister der Länder haben bereits mit mehr oder weniger deutlichen Worten von GM eine Wachstumsstrategie gefordert, und jetzt hat auch der Essener Weihbischof Ludger Schepers den Bochumern „als Zeichen der Solidarität“ eine Visite abgestattet. Am 30. Juni wird eine Entscheidung über die Zukunft des Werks erwartet. Es sieht düster aus.
An der Börse sieht das anders aus. Allen deutschen Zukunftssorgen zum Trotz legt die General Motors Aktie diese Woche um nicht unbescheidene 0.78 Prozent zu, im letzten Monat sogar ganze 3.09 Prozent. Einige Beobachter vertreten daher die Ansicht, dass Anleger, die längerfristig investieren wollen, mit GM-Papieren derzeit gut beraten sind. Dafür spricht unter anderem, dass Berkshire Hathaway, die Investmentfirma des US-Großunternehmers Warren Buffett, kürzlich etwa 10 Millionen GM-Anteile erwarb. Deutsche Ingenieurkunst wird in den Staaten immer noch hoch bewertet, und für 2013 haben sowohl GM als auch Opel eine Reihe neuer Modelle angekündigt, was Verkaufstrends traditionell nach oben schnellen lässt. Generell scheint einiges darauf hinzudeuten, dass die Marken General Motors und Opel zwar momentan unterbewertet, aber nicht dauerhaft zum Freifall verdammt sind. Je nachdem, wie die Bochum-Entscheidung Ende Juni ausfällt, wird die GM-Aktie sicher wieder etwas Bewegung sehen.
Wenn Sie die internationalen Finanzmärkte verstehen und Ihre Meinung deutlich machen möchten, können sie dies im CFD Handel. IG bietet Ihnen eine Schritt-für-Schritt
Einführung in den CFD Handel und darüber hinaus eine breite Palette an weiterführenden Schulungen und Marktanalysen.
Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Denken Sie immer daran, dass der Handel mit CFDs neben der Gewinnchance auch ein Verlustrisiko beinhaltet. Stellen Sie also sicher, dass Sie die mit dem CFD Trading damit verbunden Risiken genau verstanden haben und einschätzen können.
An der Börse sieht das anders aus. Allen deutschen Zukunftssorgen zum Trotz legt die General Motors Aktie diese Woche um nicht unbescheidene 0.78 Prozent zu, im letzten Monat sogar ganze 3.09 Prozent. Einige Beobachter vertreten daher die Ansicht, dass Anleger, die längerfristig investieren wollen, mit GM-Papieren derzeit gut beraten sind. Dafür spricht unter anderem, dass Berkshire Hathaway, die Investmentfirma des US-Großunternehmers Warren Buffett, kürzlich etwa 10 Millionen GM-Anteile erwarb. Deutsche Ingenieurkunst wird in den Staaten immer noch hoch bewertet, und für 2013 haben sowohl GM als auch Opel eine Reihe neuer Modelle angekündigt, was Verkaufstrends traditionell nach oben schnellen lässt. Generell scheint einiges darauf hinzudeuten, dass die Marken General Motors und Opel zwar momentan unterbewertet, aber nicht dauerhaft zum Freifall verdammt sind. Je nachdem, wie die Bochum-Entscheidung Ende Juni ausfällt, wird die GM-Aktie sicher wieder etwas Bewegung sehen.
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Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Denken Sie immer daran, dass der Handel mit CFDs neben der Gewinnchance auch ein Verlustrisiko beinhaltet. Stellen Sie also sicher, dass Sie die mit dem CFD Trading damit verbunden Risiken genau verstanden haben und einschätzen können.
Markttrends - 13. Jun, 13:14
