Freitag, 8. März 2013

Euphorie an der Wall Street nach US Nonfarm-Payrolls

Die Sektstimmung an den Börsen der Welt will einfach nicht abreißen: Nachdem der US-Arbeitsmarktbericht für Februar erheblich besser ausgefallen ist als von Anlegern und Analysten erwartet, markiert der Dow Jones 14.413 Punkten ein neues Allzeithoch, und auch der S&P 500 stieg um 0,3 Prozent und ist somit nur noch 1,7 Prozent von einem neuen Rekordhoch entfernt. Auch der Nsdaq-Composite zieht um 0,4 Prozent an.

Der Dollar machte gegenüber den meisten wichtigen Währungen Boden gut. Der Euro drehte nach Bekanntwerden der Daten deutlich ab und notiert derzeit nur noch bei 1,2988 US Dollar, die nach gestrigen negativen Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi zu einer möglichen baldigen Zinssenkung erreichten 1,31 nur noch eine blasse Erinnerung. Auch der Ölpreis tendiert mit 91,32 Dollar pro Barrel WTI etwas unter dem Stand vom Vortag. Für zehnjährige Treasurey Bonds stieg die Rendite auf 2,06 Prozent, während Anleger sich auf risikoreichere Investmentalternativen konzentrieren.

Nachdem der erste Teil des Stresstests für den Bankensektor im Großen und Ganzen positiv ausfiel und lediglich das größtenteils im Besitz der Steuerzahler befindliche Institut Ally Financial die Voraussetzungen für eine Eigenkapitalquote der Güteklasse 1 nicht erfüllte, präsentiert sich der Bankensektor dennoch uneinheitlich. Zwar schaffte es die Citigroup, alle Vorgaben klar zu erfüllen; Morgan Stanley und Goldman Sachs lagen jedoch nur knapp über den erforderlichen 5 Prozent Kernkapitalquote. Das spiegelt sich in den Intraday-Kursverläufen der drei Banken wieder: Die Citigroup legte um 1,72 Prozent zu, und Morgan Stanley und Goldman Sachs verzeichnen Verluste von 2,74 Prozent respektive 1,79 Prozent.
Abseits des Finanzsektors lohnt sich ein Blick auf die Aktien des Internetradio-Unternehmens Pandora Media, die nach der Veröffentlichung von deutlich über den Erwartungen liegenden Quartalszahlen einen nahezu gigantischen Kurssprung von derzeit 18,35 Prozent schafften.

Eine flexible und kostengünstige Alternative zum traditionellen Aktienhandel bieten Differenzkontrakte (Contracts for Difference, oder CFDs). Mit diesen vielseitigen Finanzinstrumenten ist es möglich, in einem breiten Spektrum von Märkten auf steigende wie fallende Kurse zu setzen. Die meisten CFD Trader spekulieren auf kurzfristige Kursänderungen, doch auch langfristige Strategien sind mit diesem Instrument ohne weiteres denkbar.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar und sollte nicht als solche verstanden werden, da IG im Schadensfall keinerlei Haftung übernimmt. Der Handel mit Hebelprodukten kann zu Verlusten führen, die Ihre Einzahlungen überschreiten. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie alle Risiken verstanden haben und einschätzen können, bevor Sie mit dem CFD Handel beginnen.

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