Mittwoch, 8. August 2012

Herr Monti ruft nach Hilfe

Mario Monti regiert seit neun Monaten, und wird noch für weitere neun im Amt bleiben. Seit Silvio Berlusconis Rücktritt im November 2011 ist der parteilose Wirtschaftswissenschaftler Italiens Ministerpräsident, und hat damit hat ein schweres Erbe angetreten. Demokratisch legitimiert ist der Technokrat nur teilweise – die Italiener haben ihn nie gewählt, sondern er wurde von Staatspräsident Giorgio Napolitano mit der Bildung einer Übergangsregierung bis zur nächsten Parlamentswahl im April 2013. beauftragt. Einen Monat später stellte er vor der Abgeordnetenkammer die Vertrauensfrage; die Parlamentarier sprachen ihm mit einer knapp 80-prozentigen Mehrheit das Vertrauen aus.

Seit seinem Einschwur hat Monti bereits mehrere Reformpakete auf den Weg gebracht, und damit ein Versprechen eingelöst, das Italien im vergangenen Jahr gegenüber der EZB und seinen europäischen Partnerländern eingegangen war. Das Renteneintrittsalter wurde angepasst und die Steuern kräftig erhöht, doch der Erfolg will sich bisher nicht so recht einstellen. Die Konjunktur hat in Folge der Sparmaßnahmen eine massive Delle hinnehmen müssen und die Realwirtschaft wächst weiterhin deutlich langsamer als der europäische Durchschnitt. Die Nachfrage der Investoren nach italienischen Staatsanleihen sinkt und sinkt, und mit den Zinsen steigt auch die Wahrscheinlichkeit eines finanziellen Desasters, das Europa nicht mehr in in den Griff bekommen könnte. Und während die Unterstützung für seinen schmerzhaften Umbau in der Bevölkerung sinkt, ruft Monti immer verzweifelter nach europäischer Unterstützung. Ein konkretes Zeichen, beispielsweise in Form einer Wiederaufnahme des EZB-Anleihekaufprogramms, so argumentiert Monti, würde den skeptischen Italienern zeigen, dass die von ihnen verlangten Aufopferungen nicht wie Regentropfen in der Wüste versickern. Die deutsche Darstellung der hohen Kreditzinsen als Indiz, dass die bereits eingeführten Sparmaßnahmen nicht effizient oder weitreichend genug seien, sei einseitig, sagte Monti kurz nach dem Juni-Gipfel in einem Interview. Sie lasse die Tatsache außer Acht, dass höhere Aufschläge in der jüngeren Vergangenheit auch die Ängste des Markts vor einem Zusammenbruch des Euro widerspiegeln.

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