Aktien CFD

Freitag, 15. Februar 2013

Harte Zeiten für Commerzbank-Aktie

Nach dem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr stimmte Commerzbank-Chef Martin Blessing die Aktionäre auf weiterhin schwierige Zeiten ein. Erste Maßnahmen griffen zwar bereits, doch der Weg sei nach wie vor lang, so Blessing, der wegen der enttäuschenden Zahlen auf Sonderzahlungen verzichtet. Auch den Plan, über die nächsten drei Jahre 4000 bis 6000 Stellen abzubauen, verteidigte er. Die Anpassung der Personalstruktur sei „leider notwendig“, erklärte er am Freitagmorgen in Frankfurt. „Die Rahmenbedingungen sprechen eine klare Sprache.“

Nicht nur Blessing schaut wegen der enttäuschenden Zahlen in die Röhre. Auch die Aktionäre müssen weiterhin Verzicht üben, denn angesichts der anhaltenden Probleme gibt es auch für 2012 keine Dividende. Die Aktien der inzwischen teilverstaatlichten Bank gehörten zu den schlimmsten Verlieren der Finanzkrise. Vor 2008 war das Papier einmal über 16,50 Euro wert; heute notiert es gerade noch oberhalb der 1,51 Euro Markierung.

Die Gründe für die erneut schwachen Zahlen finden sich in Umbaukosten und Steuer-Abschreibungen, die von dem ohnehin schon äußerst niedrigen operativen Gewinn nicht mehr viel übrig ließen. Wegen der außerordentlichen Belastungen von fast einer Milliarde Euro blieben für das gesamte vergangene Jahr nur sechs Millionen Euro übrig – äußerst mager im Vergleich mit den 638 Millionen Euro des Vorjahresgewinns. Besonders das Schlussquartal fiel mit einem Minus von 720 Millionen Euro überraschend verlustreich aus, da die ukrainische Tochter Bank Forum nur mit Verlust weiterverkauft werden konnte.

Nun ist Gesundschrumpfen angesagt: Filialen, die sich nicht mehr lohnen, sollen geschlossen werden, die Online-Präsenz hingegen weiter ausgebaut werden. Hinzu kommen die Stellenstreichungen, die bis 2016 über die die Bühne gebracht werden sollen. Langfristige Kredite der Europäischen Zentralbank in Höhe von rund sechs Milliarden Euro sollen bis Ende Februar zurückgezahlt werden – zum frühstmöglichen Zeitpunkt.

Mit Aktien CFDs long oder short ist es möglich, auf steigende und fallende Kurse der Commerzbank Aktie zu spekulieren. Der CFD Handel auf Aktien gleicht im Grunde dem klassischen Direkthandel, der einzige Unterschied ist die Tatsache, das Papier zu keinem Zeitpunkt physisch besessen wird und daher nur ein prozentualer Anteil des Kontraktwertes als Margin hinterlegt werden muss. Bei Short Positionen kann unter Umständen zusätzlich eine Leihgebühr fällig werden. Dank der Hebelwirkung lassen sich bei gleichem Einsatz deutlich höhere Volumina am Markt bewegen als beim traditionellen Aktienhandel. Eventuell entstehende Verluste lassen sich durch ein durchdachtes Risikomanagement begrenzen.

Dieses Werbemittel stellt keine Anlageberatung dar. Bitte beachten Sie, dass IG im Schadensfall keinerlei Haftung übernimmt. Der Handel mit Hebelprodukten beinhaltet ein hohes Risiko und kann daher nicht für jeden Anlegertyp geeignet sein. Stellen Sie darum sicher, dass Sie das Risiko überschauen und einschätzen können.

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