Mittwoch, 31. Juli 2013

Online Broker IG kündigt MetaTrader 4 Launch an

Der britische Forex Broker IG kündigte letzte Woche an, in Kürze seinen Kunden den Zugang zum Devisenmarkt via die beliebte Handelsplattform MetaTrader 4 zu ermöglichen.

Ultraschnelle Performance

IG Kunden, die via MetaTrader Forex CFDs handeln, profitieren von einer Reihe hochklassiger Handelsinstrumente. Forex Trades werden ohne Requotes auch in hochvolatilen Marktphasen zu Echtzeitkursen in Millisekunden ausgeführt, und Trader handeln über dreißig Währungspaare zu konkurrenzfähigen Spreads.

Benutzerfreundlichkeit

Die Handelsplattform MetaTrader 4 wird besonders für ihre Benutzerfreundlichkeit geschätzt und erfreut sich unter Forex Tradern großer Beliebtheit. Die Plattform ermöglicht es den Nutzern, effektiv selbst kleine Zusatzprogramme zu schreiben und so ihre eigenen Trading-Algorithmen zu entwickeln, die den Handel bis zu einem bestimmten Grad automatisieren. Die Programmiersprache MQL4, von den MetaQuotes Entwicklern selbst erarbeitet und eine Ableitung von C++, ist intuitiv erlernbar und leicht verständlich.

Technische Indikatoren

Zudem stehen Tradern eine Vielzahl von technischen Indikatoren zur Verfügung, anhand welcher sie die Möglichkeit haben, automatische Trades zu konfigurieren. Sogenannte „Expert Advisors“ machen es möglich, über selbstgeschriebene Skripte Orders aufzugeben und Positionen automatisch zu verwalten.

MT4 Mobile Version

Selbstverständlich ist MetaTrader 4 auch bereits als Mobile App für iOS und Android erhältlich, sodass Trader ihre Orders jederzeit platzieren können – überall dort, wo eine Internetverbindung besteht. Auch das breite Chartangebot ist von der Smartphone-Applikation aus vollständig verfügbar.

Über IG

Die mehrfach mit Preisen ausgezeichnete britische Brokerfirma IG ist weltweiter Marktführer in den Bereichen CFD und Forex Trading. Neben Devisen können IG Kunden via CFD über 7000 Aktien auf über zwanzig Börsen weltweit handeln, dazu Rohstoffe, Indizes, Anleihen, Zinssätze, Sektoren und ETFs sowie Binäre Optionen und vieles mehr. 1974 in London gegründet, eröffnete IG 2006 eine deutsche Niederlassung in Düsseldorf und ist mit über 150 000 Kunden mittlerweile einer der erfolgreichsten Online Broker weltweit.


CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs birgt ein hohes Risiko und kann nicht für jeden Anleger geeignet sein. Vergewissern Sie sich, dass Sie alle damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich ggfs. von unabhängiger Seite beraten. Der Handel mit CFDs kann nicht nur zum Totalverlust Ihres eingesetzten Kapitals führen, sondern auch darüber hinausgehende Verluste nach sich ziehen. Dieses Werbemittel stellt keine individuelle Anlageberatung dar.

Freitag, 8. März 2013

Euphorie an der Wall Street nach US Nonfarm-Payrolls

Die Sektstimmung an den Börsen der Welt will einfach nicht abreißen: Nachdem der US-Arbeitsmarktbericht für Februar erheblich besser ausgefallen ist als von Anlegern und Analysten erwartet, markiert der Dow Jones 14.413 Punkten ein neues Allzeithoch, und auch der S&P 500 stieg um 0,3 Prozent und ist somit nur noch 1,7 Prozent von einem neuen Rekordhoch entfernt. Auch der Nsdaq-Composite zieht um 0,4 Prozent an.

Der Dollar machte gegenüber den meisten wichtigen Währungen Boden gut. Der Euro drehte nach Bekanntwerden der Daten deutlich ab und notiert derzeit nur noch bei 1,2988 US Dollar, die nach gestrigen negativen Äußerungen von EZB-Chef Mario Draghi zu einer möglichen baldigen Zinssenkung erreichten 1,31 nur noch eine blasse Erinnerung. Auch der Ölpreis tendiert mit 91,32 Dollar pro Barrel WTI etwas unter dem Stand vom Vortag. Für zehnjährige Treasurey Bonds stieg die Rendite auf 2,06 Prozent, während Anleger sich auf risikoreichere Investmentalternativen konzentrieren.

Nachdem der erste Teil des Stresstests für den Bankensektor im Großen und Ganzen positiv ausfiel und lediglich das größtenteils im Besitz der Steuerzahler befindliche Institut Ally Financial die Voraussetzungen für eine Eigenkapitalquote der Güteklasse 1 nicht erfüllte, präsentiert sich der Bankensektor dennoch uneinheitlich. Zwar schaffte es die Citigroup, alle Vorgaben klar zu erfüllen; Morgan Stanley und Goldman Sachs lagen jedoch nur knapp über den erforderlichen 5 Prozent Kernkapitalquote. Das spiegelt sich in den Intraday-Kursverläufen der drei Banken wieder: Die Citigroup legte um 1,72 Prozent zu, und Morgan Stanley und Goldman Sachs verzeichnen Verluste von 2,74 Prozent respektive 1,79 Prozent.
Abseits des Finanzsektors lohnt sich ein Blick auf die Aktien des Internetradio-Unternehmens Pandora Media, die nach der Veröffentlichung von deutlich über den Erwartungen liegenden Quartalszahlen einen nahezu gigantischen Kurssprung von derzeit 18,35 Prozent schafften.

Eine flexible und kostengünstige Alternative zum traditionellen Aktienhandel bieten Differenzkontrakte (Contracts for Difference, oder CFDs). Mit diesen vielseitigen Finanzinstrumenten ist es möglich, in einem breiten Spektrum von Märkten auf steigende wie fallende Kurse zu setzen. Die meisten CFD Trader spekulieren auf kurzfristige Kursänderungen, doch auch langfristige Strategien sind mit diesem Instrument ohne weiteres denkbar.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar und sollte nicht als solche verstanden werden, da IG im Schadensfall keinerlei Haftung übernimmt. Der Handel mit Hebelprodukten kann zu Verlusten führen, die Ihre Einzahlungen überschreiten. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie alle Risiken verstanden haben und einschätzen können, bevor Sie mit dem CFD Handel beginnen.

Mittwoch, 27. Februar 2013

City Update 27. Februar 2013

Nachdem ein anfänglicher Aufschwung rasch zerfaserte, bleibt der britische Leitindex FTSE 100 am späten Vormittag flach und mag sich nicht so recht für die eine noch die andere Richtung entscheiden. Alles erinnert an einen unruhigen Waffenstillstand; beide Seiten haben sich zurückgezogen und lecken ihre Wunden, während sie auf neue Entwicklungen warten. Die Bullen hatten zuerst einen frühen Energieschub erlebt und den FTSE kurzfristig zurück über die Marke von 6300 Zählern gepusht, waren aber nicht im Stande, das vorgelegte Niveau zu halten.

In Rom haben erste Koalitionsverhandlungen begonnen und fürs Erste scheint ein wenig Ruhe in die italienische Hektik der letzten Tage eingekehrt zu sein. Fed-Chef Ben Bernankes Rede vom Vortag hingegen, dieweil sie ein gewisses Maß an Beruhigung für die Märkte lieferte und die Börsen im Plus schließen ließ, entpuppte sich als nicht ganz die rückhaltlose Zusicherung weiterer Lockerungsmaßnahmen wie von einigen im Vorfeld erwartet. Insgesamt schafft es der FTSE, seinen langfristigen Aufwärtstrend beizubehalten, auch wenn er auf ein niedrigeres Level zurückgefallen ist, welches zuvor im Februar bereits mühelos durchbrochen worden war. Mit der Volatilität dürfte es jedoch fürs Erste noch nicht vorüber sein.

Es sind nur noch zwei Tage bis zum 1. März, was bedeutet, dass die US Budget Deadline zunehmend die Schlagzeilen dominiert und einen Großteil der Aufmerksamkeit von Italien ablenken dürfte. Auch wenn wie bei der Fiskalklippe vor zwei Monaten die Möglichkeit einer Rettung in letzter Sekunde besteht, ist es unwahrscheinlich, dass eine solche ohne Komplikationen über die Bühne gehen würde. Auf Grund dieser anhaltenen Unsicherheit wird die Eröffnung des Dow für heute bei 13,875 erwartet, 25 Punkte unterhalb des gestrigen Schlusskurses.

Wenn Sie eine Meinung zum Geschehen auf den internationalen Finanzmärkten haben, können Sie diese zum Beispiel im CFD Handel ausdrücken. Mit CFDs traden Sie einfach, kostengünstig und flexibel auf steigende und fallende Kurse in einer breiten Anzahl von Märkten, wie zum Beispiel Forex, Aktien, Indizes, Rohstoffe und vieles mehr.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Bitte beachten Sie, dass der Handel mit Hebelprodukten ein hohes Risiko darstellt und sich nicht für jeden Anlegertyp eignet. Verluste können Ihre Einzahlungen überschreiten.

Freitag, 15. Februar 2013

Harte Zeiten für Commerzbank-Aktie

Nach dem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr stimmte Commerzbank-Chef Martin Blessing die Aktionäre auf weiterhin schwierige Zeiten ein. Erste Maßnahmen griffen zwar bereits, doch der Weg sei nach wie vor lang, so Blessing, der wegen der enttäuschenden Zahlen auf Sonderzahlungen verzichtet. Auch den Plan, über die nächsten drei Jahre 4000 bis 6000 Stellen abzubauen, verteidigte er. Die Anpassung der Personalstruktur sei „leider notwendig“, erklärte er am Freitagmorgen in Frankfurt. „Die Rahmenbedingungen sprechen eine klare Sprache.“

Nicht nur Blessing schaut wegen der enttäuschenden Zahlen in die Röhre. Auch die Aktionäre müssen weiterhin Verzicht üben, denn angesichts der anhaltenden Probleme gibt es auch für 2012 keine Dividende. Die Aktien der inzwischen teilverstaatlichten Bank gehörten zu den schlimmsten Verlieren der Finanzkrise. Vor 2008 war das Papier einmal über 16,50 Euro wert; heute notiert es gerade noch oberhalb der 1,51 Euro Markierung.

Die Gründe für die erneut schwachen Zahlen finden sich in Umbaukosten und Steuer-Abschreibungen, die von dem ohnehin schon äußerst niedrigen operativen Gewinn nicht mehr viel übrig ließen. Wegen der außerordentlichen Belastungen von fast einer Milliarde Euro blieben für das gesamte vergangene Jahr nur sechs Millionen Euro übrig – äußerst mager im Vergleich mit den 638 Millionen Euro des Vorjahresgewinns. Besonders das Schlussquartal fiel mit einem Minus von 720 Millionen Euro überraschend verlustreich aus, da die ukrainische Tochter Bank Forum nur mit Verlust weiterverkauft werden konnte.

Nun ist Gesundschrumpfen angesagt: Filialen, die sich nicht mehr lohnen, sollen geschlossen werden, die Online-Präsenz hingegen weiter ausgebaut werden. Hinzu kommen die Stellenstreichungen, die bis 2016 über die die Bühne gebracht werden sollen. Langfristige Kredite der Europäischen Zentralbank in Höhe von rund sechs Milliarden Euro sollen bis Ende Februar zurückgezahlt werden – zum frühstmöglichen Zeitpunkt.

Mit Aktien CFDs long oder short ist es möglich, auf steigende und fallende Kurse der Commerzbank Aktie zu spekulieren. Der CFD Handel auf Aktien gleicht im Grunde dem klassischen Direkthandel, der einzige Unterschied ist die Tatsache, das Papier zu keinem Zeitpunkt physisch besessen wird und daher nur ein prozentualer Anteil des Kontraktwertes als Margin hinterlegt werden muss. Bei Short Positionen kann unter Umständen zusätzlich eine Leihgebühr fällig werden. Dank der Hebelwirkung lassen sich bei gleichem Einsatz deutlich höhere Volumina am Markt bewegen als beim traditionellen Aktienhandel. Eventuell entstehende Verluste lassen sich durch ein durchdachtes Risikomanagement begrenzen.

Dieses Werbemittel stellt keine Anlageberatung dar. Bitte beachten Sie, dass IG im Schadensfall keinerlei Haftung übernimmt. Der Handel mit Hebelprodukten beinhaltet ein hohes Risiko und kann daher nicht für jeden Anlegertyp geeignet sein. Stellen Sie darum sicher, dass Sie das Risiko überschauen und einschätzen können.

Freitag, 8. Februar 2013

Deutschland auch 2012 wieder Exportweltmeister

Die Nachfrage nach deutschen Waren im Ausland blieb auch 2012 ungebrochen. Nach den 2011 gesehenen Rekordanstiegen sind die Zahlen auch im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Wie das Bundesamt für Statistik mitteilte, überstiegen die Exporte die Importe um 188,1 Milliarden Euro, ein Wert, der zuvor erst ein einzige Mal leicht überstiegen worden war, in 2007.

Im Vergleich zum Vorjahr wuchsen die Ausfuhren um 3,4 Prozent und knackten mit 1.097,4 Milliarden Euro die Billionen-Marke. Das Importgeschäft legte um 0,7 Prozent auf 909,2 Milliarden Euro zu. Im Euroraum sanken die Exporte der Mitgliedsländer in den vergangenen zwölf Monaten um 2,1 Prozent, während sie außerhalb der gebeutelten Währungsunion um 8,8 Prozent zulegten.

Die deutsche Leistungsbilanz, welche außer dem Import und Export auch den Dienstleistungssektor sowie alle finanziellen Transaktionen mit dem Ausland berücksichtigt, wies einen Gesamtüberschuss von 166,9 Euro auf. Saisonbereinigt belief sich die deutsche Handelsbilanz im Dezember auf 16,8 Milliarden Euro und lag damit über zwei Milliarden Euro höher als von den von Dow Jones Newswire befragten Volkswirten erwartet.

Wenn Sie die Auswirkungen von Konjunkturdaten auf die internationalen Finanzmärkte durchschauen, können Sie zum Beispiel im CFD Handel Position beziehen und von Ihrer Meinung profitieren. Mit Differenzkontrakten können Sie einfach und flexibel auf steigende wie auf fallende Kurse in einer breiten Auswahl von Märkten setzen. Das Angebot der führenden Online Broker umfasst nicht nur Forex und Aktien CFD, sondern auch Indizes, Rohstoffe, Optionen, ETFs und vieles mehr. Da Sie mit Margin handeln, müssen Sie nur einen geringen prozentualen Anteil Ihrer Position als Sicherheit hinterlegen, sodass Sie bereits mit wenig Einsatz relativ hohe Beträge bewegen können und Ihr Kapital deutlich effizienter für Sie arbeitet. Mit dem entsprechenden Risikomanagement müssen Sie überdies keine Sorge haben, dass Sie im Fall einer unerwarteten gegenläufigen Marktbewegung mehr als Ihren ursprünglichen Einsatz verlieren.

CFDs sind Hebelprodukte und der Handel mit ihnen beinhaltet ein hohes Risiko. Ohne ein durchdachtes Risikomanagement können Verluste den anfänglichen Einsatz übersteigen und eventuell zum Totalverlust führen. Bitte stellen Sie darum sicher, dass Sie alle mit dem CFD Handel verbundenen Risiken verstanden haben und einschätzen können.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Geht die Gold-Rally 2013 weiter?

Gemäß den Erwartungen der Analysten hat sich das alte Jahr nicht mit dem Weltuntergang, sondern mit einer Goldpreis-Rally verabschiedet. In den letzten Stunden des Jahres 2012 notierte die Feinunze bei 1674,95 Dollar, während Silber bei 30,37 markierte. Die Tonne Kupfer war in den letzten Handelsminuten des scheidenden Jahres für 7915,00 Dollar zu haben. Auf die vergangenen zwölf Monate gerechnet bedeutet das einen Preisanstieg von 7,1 Prozent – eine Erfolgsserie, die nun schon zwölf Jahre anhält. Laut Edward Meir, Analyst bei INTL FCStone, ist das die längste Erfolgsgeschichte aller frei handelbaren Rohstoffe.

Verglichen mit der Goldpreisentwicklung der zwei vergangenen Jahre hat 2012 jedoch enttäuscht: Um 10,1 Prozent stieg der Kurs 2011, 2012 sogar um 30 Prozent. Charttechnisch gesehen lässt das ein Abklingen des Trends vermuten. Im letzten Quartal 2012 begab sich der Goldpreis auf eine für Investoren frustrierende Berg- und Talfahrt. Immer wieder flüchteten sich Anleger in den „sicheren Hafen“ Gold, um sich gegen Inflation und Währungsschwächen abzusichern, wenn es im Markt zu viel Liquidität gibt. Immer wieder schaffte es das Edelmetall nicht, den wichtigen Widerstand von 1.800 Dollar pro Feinunze zu überwinden, trotz flächendeckender Lockerungen durch EZB und Federal Reserve. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass der Goldpreis derzeit nicht ganz den normalen Regeln folgt, ist der erneute Preisanstieg nach Bekanntwerden des Kompromisses im amerikanischen Haushaltsstreit.

Laut Keith Wade, Chefökonom bei der Vermögensverwaltungsgesellschaft Schroders, hat sich seit Beginn des quantitativen Lockerungsprogramms der Federal Reserve die in den USA im Umlauf befindliche Geldmenge mindestens verdoppelt, die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes aber sei um zwei Drittel gesunken. Im Klartext bedeutet das, dass die Menschen tendenziell immer noch eher sparen – Inflation sieht anders aus.

Was bedeutet das nun für den Goldpreis? Für seine Entwicklung viel entscheidender als die Inflationsrate ist die Entwicklung der Realzinsen, also der nominalen Zinsen abzüglich der Teuerungsrate. Dank der sich erholenden Konjunktur dürfte die großzügige Geldpolitik der Notenbanken nunmehr der Vergangenheit angehören, daher die Einschätzung von Marktteilnehmern, dass sich der Goldpreis wenn nicht im nächsten Jahr, so doch 2014 drehen könnte.

Steigt oder fällt der Goldpreis 2013? Mit Rohstoff CFDs zum Beispiel von IG können Anleger sich in beide Richtungen positionieren und entsprechend ihrer Meinung von steigenden und fallenden Kursen profitieren. Auf Grund der Hebelwirkung ist es überdies möglich, bereits mit relativ geringem Kapitaleinsatz große Positionen zu bewegen. Mit einem Demokonto lässt sich die eigene Trading-Strategie risiko- und verpflichtungsfrei austesten, bevor mit echtem Geld in den Handel gestartet wird.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar, und sollte auch nicht als solche verstanden werden. Der Handel mit Hebelprodukten beinhaltet ein hohes Risiko und kann gegebenenfalls zu hohen Verlusten führen. Bittestellen Sie sicher, dass Sie alle involvierten Risiken verstanden haben und einschätzen können, und dass IG keinerleid Haftung übernimmt.

Freitag, 14. Dezember 2012

Marktbericht 14. Dezember 2012

Nach einem kurzen Abflauen am Donnerstag hat der Dax wieder an den Aufwärtstrend der letzten Tage und Wochen angeknüpft und ist im frühen Handel am Freitag um 0,3 Prozent auf 7606,8 Punkte geklettert. Wenn der deutsche Leitindex es schafft, sein aktuelles Wochenplus von 1,2 Prozent bis Handelsschluss zu verteidigen, würde er die vierte Gewinnwoche in Folge verbuchen. Zwischenzeitlich hatte sich der Kurs bereits auf dem höchsten Stand seit fast fünf Jahren befunden. Der Midcap-Index Mdax stieg um 0,1 Prozent und der Index der technischen Werte TecDax rückte um 0,2 Prozent nach vorn.

An der Wall Street dagegen belasteten die Sorgen um den andauernden Haushaltsstreit wieder stärker, und der Dow Jones Industrial Average gab um 0,1 Prozent nach. Sollten die Uneinigkeiten zwischen Demokraten und Republikanern bis Jahresende nicht beigelegt sein, träten ab Januar automatisch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen im Volumen von rund 600 Milliarden US Dollar in Kraft.

Die asiatischen Märkte wurden von den verhaltenen US-Daten weniger betroffen, da neueste Konjunkturdaten aus China erneut positiver ausfielen als erwartet. Der chinesische Industriesektor ist zum Jahresende noch einmal gewachsen und der HSBC Einkaufsmanagerindex kletterte auf den höchsten Stand seit 14 Monaten. Generell hat sich in den asiatischen Börsen nicht viel bewegt; die starken Zahlen aus China haben zwar die Risikobereitschaft ansteigen lassen und Aktienhändler angezogen, doch die Furcht vor der amerikanischen Fiskalklippe dämpft auch hier die Stimmung.

Nicht ganz so positiv sieht es auf dem Anleihemarkt aus. Der deutsche Anleihemarkt blickt zurück auf eine verlustreiche Woche; seit Montag haben deutsche Schuldpapiere mehr als eineinhalb Punkte verloren. Marktanalysten werten dies als Gegenreaktion auf den Aufwärtstrend der Aktienmärkte, deren gesteigerte Aktivität die Liquidität des Anleihehandels absorbiert. Auch der stark beachtete Euro- Bund-Future fiel am Morgen um 0,2 Prozent. Auch amerikanische Staatspapiere haben am Donnerstag die Verluste der letzten Woche trotz positiver Konjunkturdaten ebenfalls leicht ausgeweitet.

Auf den Forex Märkten hat der Euro seinen Aufwärtstrend ebenfalls fortgesetzt; die europäische Gemeinschaftswährung stieg am Freitagmorgen auf 1,3144 US Dollar. Seit Wochenbeginn hat der Wert des Euro gegenüber dem Dollar um etwa zwei Cent zugenommen. Es wird erwartet, dass der Euro an dem Aufschwung festhält, wenn im Euroraum die richtungsweisenden Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht werden.

Wenn Sie das komplexe Zusammenspiel der internationalen Finanzmärkte durchschauen, bietet der CFD Handel eine flexible und leicht verständliche Möglichkeit, vom Auf und Ab der Kurse von Aktien, Devisen und Staatsanleihen zu profitieren. Dank der Hebelwirkung von CFDs ist es möglich, große Kapitalvolumina zu bewegen, ohne mehr als einen geringen Prozentsatz als Margin hinterlegen zu müssen. Online Broker wie IG bieten die Möglichkeit, Handelsstrategien anhand eines Demokontos zu testen – ohne Verlustrisiko oder Verpflichtungen.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar und sollte auch nicht als solche verstanden werden. Der Handel mit Hebelprodukten beinhaltet ein hohes Risiko; ohne entsprechende Absicherung können Verluste schnell die Initialmargin übersteigen. Bitte stellen Sie darum sicher, dass Sie alle mit dem CFD Handel verbundenen Risiken verstanden haben und einschäten können.

Freitag, 9. November 2012

USA: Kurse feiern Obamas zweite Amtszeit

Der zweite Wahlsieg Barack Obamas treibt die Kurse im europäischen Handel verhalten nach oben. Aktienkurse, Euro und Anleihen verzeichnen durchweg moderate Gewinne; Anleger zeigen sich vor allem erleichtert, dass eine Wiederholung des Szenarios aus dem Jahr 2000 ausblieb. Damals durfte George Bush junior sich wegen eines engen Wahlausgangs in Florida erst nach über einem Monat offiziell zum Präsidenten erklären, da defekte Wahlautomaten eine Nachzählung per Hand erforderlich machten. Das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen blieb zwar auch diesmal nicht aus, aber am Ende war das Ergebnis dann doch ganz schnell klar. Als der Nachrichtensender CNN um kurz nach fünf deutscher Zeit das vorläufige Ergebnis der Auszählung in Ohio, einem der wahlentscheidenden „swing states“ bekannt gab, erklärte das demokratische Lager die Wahl für entschieden. Zwei Stunden später musste auch Herausforderer Mitt Romney seine Niederlage eingestehen.

Positiv bewertet wird an den Märkten vor allem, dass der Status Quo erhalten bleibt. Obama ist eine bekannte Größe; die Grundzüge seiner Wirtschaftspolitik sind bekannt und damit berechenbar. Die Finanzmarktteilnehmer rechnen damit, dass bereits begonnene Trends sich fortsetzen; konkret erwartet wird eine weiterhin lockere Geldpolitik seitens Ben Bernanke und der Federal Reserve. Auf den Forex Märkten belastet dies zwar einerseits den Dollarkurs, unterstützt jedoch andererseits Investments wie Aktien und Rohstoffe, da diese auch bei hoher Inflationsrate als relativ krisensicher gelten. Einen Vorgeschmack darauf gab es bereits am Mittwochmorgen, als der Euro gegenüber dem Dollar auf 1,2870 Dollar anstieg.

Die erste große Herausforderung für den neuen, alten Präsidenten Obama wird nun die Umschiffung der sogenannten „Fiskalklippe“, eines der großen Schlagworte des Wahlkampfes. Gemeint ist damit der Streit um die Haulshaltskonsolidierung der USA. Zum Jahreswechsel drohen durch Gesetzesfristen mehrfach verlängerte Steuergeschenke auszulaufen; außerdem werden Einschnitte bei den Staatsausgaben fällig, die laut Experteneinschätzungen das Wirtschaftswachstum der USA um bis zu vier Prozentpunkte verlangsamen könnten. Aufgrund des Wahlkampfs und der grundsätzlich tiefen politischen Spaltung in Washington blieb die Fiskalklippe bisher ohne wirksame Gegenmaßnahme. Der wegen der republikanischen Mehrheit im Kongress als„schwach“ geltende Präsident hatte zwar mehrfach Lösungsansätze vorgestellt, war jedoch immer an der Blockadepolitik der Opposition gescheitert. Auch wenn Obamas Sieg letzten Endes deutlicher ausgefallen ist als von vielen im Vorfeld erwartet worden war, hat sich jedoch an der generellen Stimmenverteilung nicht viel geändert; nach wie vor regiert im Kongress eine republikanische Mehrheit. Sollten sich also beide Parteien nun wieder nicht einigen können, werden automatisch Staatsausgaben gekürzt und die Steuern erhöht, was die USA in eine neue Rezession stürzen könnte.

Insgesamt hat sich das Bild der amerikanischen Wirtschaft in den letzten Monaten jedoch verbessert. Die Arbeitslosenrate liegt wieder bei knapp unter acht Prozent, die Hauspreise erholen sich, die Verbraucher geben mehr aus und auch sonst zeigen alle wichtigen Indikatoren nach oben. Dennoch haben die amerikanischen Aktienmärkte am Donnerstag mit deutlichen Kursverlusten reagiert; sowohl der Dow Jones als auch der breiter gefasste S&P 500 verloren im frühen Handel über zwei Prozent. Auch hier ist die andauernde Unsicherheit über die weitere Fiskalpolitik der Regierung Obama zu spüren. Historisch betrachtet entwickeln sich die amerikanischen Aktienmärkte jedoch unter demokratischen Präsidenten besser als unter Republikanern – ironischerweise, da letztere gemeinhin als pro-wirtschaftlich gelten. Seit 1900 hat der Dow Jones unter demokratischer Herrschaft durchschnittlich um jährliche 7,8 Prozent zugelegt; der republikanische Anteil fiel mit drei Prozent deutlich geringer aus. Obwohl Barack Obamas Amtsantritt zeitlich inmitten eine globale Wirtschafts- und Finanzkrise fiel, sind die amerikanischen Aktienkurse seither um mehr als 50 Prozent gestiegen. Bis zur Wahl lag der Dow Jones 2012 um mehr als sieben Prozent im Plus.

Als Anleger können Sie von Präsident Obamas zweiter Amtszeit auf verschiedene Weise profitieren. Auf den Empfehlungslisten der Aktienstrategen stehen vor allem Aktien von Krankenhausbetreibern und Pharmaunternehmen, die dank des nun garantierten Fortbestehens von der Gesundheitsreform „Obamacare“ von der steigenden Zahl versicherter Patienten profitieren werden. Anleger konzentrieren sich außerdem auf Papiere von Unternehmen, die sich auf alternative Energien spezialisieren, sowie Baufirmen, die Nutznießer von staatlichen Initiativen zur Stützung des Häusermarktes sind. Als CFD Trader können Sie entweder direkt auf die Aktien dieser Unternehmen setzen, oder aber mit Sektor CFD auf die Kursgewinne von Branchen setzen, die sich nicht auf einen ganzen Index erstrecken. Bei einigen Online Brokern lässt sich mit CFDs auch direkt auf die Entwicklung von Hauspreisen setzen.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Bitte beachten Sie, dass der Handel mit CFDs ein Risiko beinhaltet, und dass Verluste höher ausfallen können als der ursprüngliche Einsatz. Stellen Sie darum sicher, dass Sie alle mit dem CFD Handel verbundenen Risiken verstanden haben und einschätzen können.

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