Griechenland nach der Wahl: Europa atmet auf
Verschnaufpause für die EU: Der größte anzunehmende Unfall in Athen ist ausgeblieben. Die konservative Nea Dimokratia konnte einen knappen Wahlsieg für sich verbuchen, und wird mit knapp 30 Prozent und einem von der griechischen Verfassung garantierten Wahlsieger-Bonus von 50 zusätzlichen Sitzen als stärkste Kraft ins Parlament einziehen. Unmittelbar nachdem das Ergebnis feststand, rief Parteivorsitzender Antonis Samaras nach sparkursfreundlichen Koalitionspartnern und erhielt wie nicht anders erwartet von Syriza-Führer Tsipras, der knapp 27 Prozent der Wählerstimmen auf seiner Seite hatte, eine Absage. Am wahrscheinlichsten ist nun eine Koalitionsregierung mit sozialdemokratischen Pasok, für die sich gut zwölf Prozent der Wählerschaft entschieden hatten, und einigen europafreundlichen Splitterparteien. Die beiden Parteien kommen zusammen auf 162 von 300 Sitzen; der unmittelbare Super-GAU ist damit abgewendet, aber eine stabile Regierung sieht sicherlich anders aus.
Die Börse zeigte sich beruhigt, dass eine sofortige Aufkündigung der Sparmaßnahmen nun nicht mehr zu befürchten ist. Bei Eröffnung am Morgen verzeichnete der Dax zunächst starke Anstiege, bevor die Anleger sich auf die bestehenden Probleme im spanischen Bankensektor besannen, die durch die griechischen Wahlen nicht gelöst werden. Vor allem der spanische Anleihemarkt geriet wieder stark unter Druck, und die Rendite der spanischen Anleihe stieg auf einen neuen Rekordstand von 7,115 Prozent. Zudem herrscht Besorgnis darüber, dass eine starke Opposition in Athen sowie der Druck von der Straße die Durchsetzung der Reformen, die ohnehin durch den Wahlkampf vorübergehend ins Hintertreffen gerieten, weiterhin erschweren könnte. Zu vergessen ist überdies nicht, dass mit Nea Dimokratia und Pasok nun genau wieder jene Parteien an der Macht sind, die durch jahrzehntelange Küngelei das Land so weit herabgewirtschaftet haben, dass es überhaupt erst zu der jetzigen katastrophalen Situation kommen konnte.
Das Euro/US-Dollar-Paar kam infolgedessen vom höchsten Wert seit einem Monat herunter und erreichte während des europäischen Mittagshandels 1,2624, was einen Verlust von 0,11 Prozent bedeutet. Auch gegenüber Pfund und Yen musste der Euro Verluste einstecken. Für morgen werden erneut deutliche Schwankungen erwartet, wenn die Führer der 20 Nationen heute Abend das Gipfeltreffen in Mexiko einläuten und sich möglicherweise nochmals für oder gegen eine Lockerung der Auflagen für Griechenland und die restlichen Länder unter dem Rettungsschirm aussprechen.
Wenn sie die Mechanismen der internationalen Finanzmärkte verstehen und Ihre Meinung deutlich machen wollen, können Sie das im Forex Handel, zum Beispiel mit CFDs von IG.
CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs birgt ein hohes Risiko. Vergewissern Sie sich, dass Sie alle damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich ggfs. von unabhängiger Seite beraten. Der Handel mit CFDs kann nicht nur zum Totalverlust Ihres eingesetzten Kapitals führen, sondern auch darüber hinausgehende Verluste nach sich ziehen. Dieses Werbemittel stellt keine individuelle Anlageberatung dar.
Die Börse zeigte sich beruhigt, dass eine sofortige Aufkündigung der Sparmaßnahmen nun nicht mehr zu befürchten ist. Bei Eröffnung am Morgen verzeichnete der Dax zunächst starke Anstiege, bevor die Anleger sich auf die bestehenden Probleme im spanischen Bankensektor besannen, die durch die griechischen Wahlen nicht gelöst werden. Vor allem der spanische Anleihemarkt geriet wieder stark unter Druck, und die Rendite der spanischen Anleihe stieg auf einen neuen Rekordstand von 7,115 Prozent. Zudem herrscht Besorgnis darüber, dass eine starke Opposition in Athen sowie der Druck von der Straße die Durchsetzung der Reformen, die ohnehin durch den Wahlkampf vorübergehend ins Hintertreffen gerieten, weiterhin erschweren könnte. Zu vergessen ist überdies nicht, dass mit Nea Dimokratia und Pasok nun genau wieder jene Parteien an der Macht sind, die durch jahrzehntelange Küngelei das Land so weit herabgewirtschaftet haben, dass es überhaupt erst zu der jetzigen katastrophalen Situation kommen konnte.
Das Euro/US-Dollar-Paar kam infolgedessen vom höchsten Wert seit einem Monat herunter und erreichte während des europäischen Mittagshandels 1,2624, was einen Verlust von 0,11 Prozent bedeutet. Auch gegenüber Pfund und Yen musste der Euro Verluste einstecken. Für morgen werden erneut deutliche Schwankungen erwartet, wenn die Führer der 20 Nationen heute Abend das Gipfeltreffen in Mexiko einläuten und sich möglicherweise nochmals für oder gegen eine Lockerung der Auflagen für Griechenland und die restlichen Länder unter dem Rettungsschirm aussprechen.
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Markttrends - 18. Jun, 18:56
